Freitag, 12. Januar 2018

Jetzt im Handel: Journalistische Darstellungsformen im Wandel

Es wiegt 644g und kostet beachtliche 69,99 EURheute ist das Buch zu meiner Dissertation (Zusammenfassung) erschienen.


http://christianschaeferhock.blogspot.de/2017/12/dissertation-erschienen-journalistische.html

Man kann es direkt beim Verlag Springer VS kaufen, oder natürlich bei amazon, buecher.de oder im Buchladen an der Ecke.

Bei Google Books kann man sich ein paar Passagen kostenfrei durchlesen.

Das eBook kostet 'nur' 54,99 EUR.

Studierende und Wissenschaftler können sich das Buch über ihre ansässige Universitätsbibliothek herunterladenoder, ganz klassisch, dort ausleihen. Ersteres geht z. B. bei der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB), letzteres in der Deutschen Nationalbibliothek.

Auch schön: die Werbeflyer für das Buch von Springer VS

Samstag, 30. Dezember 2017

Dissertation erschienen: Journalistische Darstellungsformen im Wandel

Ab heute ist meine Dissertation als eBook beim Verlag Springer VS erhältlich.

https://doi.org/10.1007/978-3-658-20696-3



Das Buch umfasst 501 Seiten und lässt sich folgendermaßen zusammenfassen:


Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Entwicklung und Veränderung Journalistischer Darstellungsformen in Tageszeitungen – in historischer Betrachtung, aber vor allem im Zeitraum von 1992 bis 2012. In einem ersten Schritt wurden theoriegeleitete und theorieferne Definitionsansätze zur Bestimmung des Begriffs ‚Journalistische Darstellungsform‘ aus (alten und neuen) Quellen aus Deutschland und auch aus anderen Ländern gesichtet und nach Abgrenzung von anderen Zeitungstextmerkmalen und theoretischen Konzepten zur Erarbeitung einer Definition genutzt. In einem zweiten Schritt wurden die historischen Bedingungs-faktoren betrachtet, die bei der Entstehung der Darstellungsformen gewirkt und ihre Entwicklung über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart beeinflusst haben. In einem dritten Schritt wurden zwölf Experten aus Zeitungs-, Zeitschriften- und Nachrichtenagenturredaktionen in Deutschland leitfadengestützt interviewt, um den aktuellen Umgang mit den Darstellungsformen besser zu verstehen, Innovationen zu ermitteln und auch nach den Gründen für diese zu fragen. Aufbauend auf diese ersten drei Schritte ließ sich ein modellhaftes Schema aufstellen, das die wichtigsten Bedingungsfaktoren bei der Entwicklung Journalistischer Darstel-lungsformen stichwortartig festhält. Im vierten Schritt wurde nach einer Kritik bisher vorliegender Studien eine eigene quantitative Inhaltsanalyse von vier Tageszeitungen aus Deutschland (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Die Welt, Allgemeine Zeitung Mainz) konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Dabei wurden erstmals die einzelnen Stilmittel der Darstellungsformen getrennt voneinander erhoben. Mittels einer Clusteranalyse konnten dann aus 1.734 Zeitungsartikeln elf Typen von Darstellungs-formen identifiziert werden, die abseits der Lehrbuchwirklichkeit in der Realität des Zeitungsjournalismus in Deutschland wirklich vorkommen. Gänzlich neu ist der ‚umfassend gestaltete Lokalaufmacher‘. Die Vielfalt genutzter Formen hat im Zeitverlauf zugenommen. Lehrbuchregeln zum Schreiben der Formen verlieren an Bedeutung, wenngleich nach wie vor baukastenartige Schreibschemata zutage treten. Die Zeitungsbeiträge sind im Durchschnitt länger, tiefgründiger und meinungshaltiger geworden. Sie werden heute mehr als früher portioniert und visuell aufbereitet. Die vier untersuchten Zeitungen haben jeweils eine eigene ‚redaktionelle Handschrift‘ und entfernen sich diesbezüglich über die Zeit hinweg voneinander. Bei den Ressorts zeigt sich der umgekehrte Trend. Die Vielfalt der Formen wird, so die Prognose, ebenso zunehmen wie das Baukastens-chema. Mehr Meinung wird als Problem bewertet, weil sie dem Vertrauen in den Zeitungsjournalismus abträglich zu sein scheint.

Dem eiligen Leser seien die Kapitel 1.2, 3.3, 4.3, 6.2.4 und 7.1 empfohlen.

Noch ist das Buch nicht im Handel und in den wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes erhältlich. Sobald es soweit ist, gibt es eine Meldung.


Samstag, 2. Dezember 2017

Kinderbuch für den Advent

WERBUNG: Wer für seine Kinder (3-6 Jahre alt) noch 24 Gutenachtgeschichten für den Advent sucht, der sollte sich das Güterzug-Buch von Mechthild Hock besorgen (gibt es auch als eBook). Es ist 'kindergartengeprüft' und absolut lesenswert!


http://www.bod.de/buch/mechthild-hock/die-geschichten-vom-kleinen-gueterzug/9783734739750.html

Sonntag, 12. November 2017

#ifpbc17

Über 100 Teilnehmer haben vor einer Woche beim IfP-Alumni-BarCamp (#ifpbc17) in sieben Sessions die Zukunft der Alumni-Arbeit des Instituts für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universitität Mainz erarbeitet. Dabei waren neben den Alumni auch viele Mitarbeiter und Studierende.


Als aktueller Vorsitzender des Vorstands der Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten habe ich zusammen mit Viola Granow die Sessions 'Walk of Fame – Karrierepfade erkunden' moderiert. Wir haben viele gute Wege gefunden, den Austausch über Karrierethemen zukünftig mehr an den Wünschen der Teilnehmer auszurichten. Insgesamt haben wir mit dem BarCamp die Alumni-Arbeit des IfP auf eine neue Ebene der Professionalität gehoben. So macht das Spaß!



Donnerstag, 12. Oktober 2017

Journalismus und Medien in Geschichte, Forschung und Praxis

Zum dritten Mal nach 2009 und 2011 habe ich in diesem Jahr eine Druckvorlage für Prof. Jürgen Wilkes Sammelband-Reihe 'Gesammelte Studien' erstellt. Das neueste Buch trägt den Titel


Journalismus und Medien in Geschichte, Forschung und Praxis

http://d-nb.info/1138939897

Die Bücher der Reihe haben mindestens zwei Vorteile für die Leser: Erstens ermöglichen sie einen guten Einblick in das breite und sonst vertreute Œu­v­re dieses Kommunikationswissenschaftlers. Zweitens vereinen sie viele kommunikationshistorische Studien, die wichtig sind für die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Deutschland, denn die historische Perspektive ist hier etwas in die Defensive geraten.


Mittwoch, 11. Oktober 2017

Frühwarnsystem der TU Dresden auf Deutschlands Fachtagungen

Nach dem vorläufigen Ende der Tagungs-Saison in diesem Jahr kann Bilanz gezogen werden: Das Frühwarnsystem für Studienabbrecher an der TU Dresden 'PASST?!' war seit dem Start des Programms im letzten Jahr auf fünf Tagungen und in der wichtigsten Zeitschrift für Deutschlands Studienberater vertreten!

Die Poster und Vortragsfolien können auf der PASST?!-Website eingesehen werden. Darunter auch ein Beitrag von mir, der eine Verbindung zu Albert O. Hirschmans Theorie-Klassiker 'Exit, Voice and Loyalty' herstellt, um erste Ansätze zu liefern, mit denen man studentische Reaktionen auf Frühwarnsysteme modellieren kann.

Und für 2018 haben wir schon neue Veröffentlichungen in Arbeit.

Sonntag, 27. August 2017

Was kann man gegen Studienabbruch tun?

Damit beschäftige ich mich ja seit einiger Zeit beruflich. Ein tolles, weil nicht nur äußerst kenntnisreiches, sondern auch problem- und lösungsbezogenes Expertengespräch dazu sendete letztens SWR2:

Hingeschmissen!